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Aberfeldy

Die Destillerie von Aberfeldy liegt im zentralen Hochland und wurde in den 1970er Jahren aufwendig renoviert. Aberfeldy ist der dominierende Malt des berühmten White Label Blends. White Label ist der führende Scotch in den USA.

Aberlour

Die Destillate dieses Speyside-Klassikers werden teilweise in Sherry-, teilweise in Bourbon-Fässern ausgereift. Durch das Ausfeuern der Fässer, gibt es karamellisierte Spuren im Fass, die im Laufe der Zeit herausgelöst werden und so die süße Note entstehen lassen.

Allt-A-Bhainne

Die Allt-A-Bhainne Distillery liegt in der Speyside-Region am Nordhang des Ben Rinnes. Die Brennerei gilt als eine der modernsten in ganz Schottland. Sie ist vollautomatisiert und braucht fast kein Personal, um jährlich 4,5 Millionen Liter Whisky zu produzieren. Als Single Malt ist der Allt-A-Bhainne trotzdem schwer zu finden.

An Cnoc

Der An Cnoc Malt stammt aus der Knockdhu Destillerie im östlichen Hochland. Bis 1994 hieß der Malt auch Knockdhu, wurde dann aber in An Cnoc umbenannt, um Verwechslungen mit Knockando auszuschließen. Die Brennerei liegt am River Isla und bezieht ihr Wasser aus der Quelle des Knock Hill.

Ardbeg

Die Ardbeg Distillery liegt an der Südküste der Insel Islay. Im Gegensatz zu den beiden anderen Brennereien an der Südküste (Laphroaig, Lagavulin), liegt Ardbeg nicht in einer Bucht, sondern am offenen Wasser. Ein Lagerhaus von Ardbeg liegt direkt am Ufer in der Flutzone, wo bei Sturm das Wasser an den Lagerhauswänden nach oben steigt. Das gibt Ardbeg seine salzige Geschmacksnote.

Ardmore

Der Ardmore ist ein besonderes Schmankerl für alle Whisky-Liebhaber, denn er ist nur sehr schwer erhältlich. Der Grund: Der Eigentümer füllt nicht selbst ab. Die Distillery liegt in den östlichen Highlands in den äußerst fruchtbaren Hügeln von Garioch, was ihm sein volles Aroma gibt.

Auchentoshan

Etwas nördlich von Glasgow liegt die Brennerei von Auchentoshan. Das Wasser kommt aus den nahegelegenen Kilpatrick Hills. Mit dem nahezu einzigartigen Verfahren der Dreifachdestillation entsteht ein leiser, klarer Malt mit einem sehr komplexen Aroma. Auchentoshan ist ein Klassiker unter den Lowland Malts.

Balblair

Balblair soll die zweitälteste Brennerei Schottlands sein und wurde angeblich 1790 gegründet. Das Wasser, das für die Produktion verwendet wird, fließt durch Torfböden, die ihm seine besondere Würze verleihen und ihm seinen markanten Charakter geben.

Balmenach

Die Balmenach Brennerei, die in der Speyside-Region liegt, wurde 1993 geschlossen. Gelegentlich füllt United Distillers noch ab, trotzdem werden die Whiskys dieses komplexen Speyside-Malts immer seltener.

Balvenie

Die Balvenie Distillery wurde 1829 von William Grant auf den Ruinen von Balvenie Castle, ganz in der Nähe der Glenfiddich Brennerei erbaut. Noch heute gehört zur Balvenie Brennerei eine eigene Mälzerei, eine Schmiede und mehrere Gerstenfelder. Das erste Single Malt als Erzeugerabfüllung stammt aus dem Jahr 1973.

Ben Nevis

Benannt nach Schottlands höchstem Berg wurde die Ben Nevis Distillery 1825 gegründet. Sie liegt in den westlichen Highlands in Fort William. Die Single Malts werden mit 15 und 19 Jahren abgefüllt.

Bladnoch

Dieser Lowland Malt ist in den letzten Jahren sehr selten geworden. Das liegt daran, dass die Brennerei 1993 geschlossen wurde und statt dessen ein Museum eröffnet wurde. Ein kleiner Schatz unter den Lowland Malts.

Bowmore

Die älteste legale Destillerie auf Islay ist gleichzeitig eine der ältesten Schottlands – sie wurde 1779 gegründet. Der Geschmack der Bowmore-Whiskys ist sanft, da nur wenig Torf beim Mälzen verwendet wird. Die unterschiedlichen Bowmore-Malts haben zahlreiche Auszeichnungen erhalten.

Brora

Ein echter Brora-Malt muss aus der Zeit zwischen 1975 und 1983 stammen. Sowohl davor, als auch danach war die Destillerie geschlossen. Deshalb werden die Brora-Whiskys immer seltener.

Bruichladdich

Die Bruichladdich-Malts sind leichter, milder und weniger torfig als die meisten Islay-Whiskys, was am verwendeten Wasser liegt. Aber auch die ungewöhnliche Schwanenhalsform der Brennblasen trägt dazu bei.

Bunnahabhain

Die Bunnahabhain-Distillery liegt an der Mündung des River Margadale in der Bucht von Islay und ist der leichteste aller Malts von der Insel Islay. Der Grund ist das weiche Quellwasser, das nicht durch Torf fließt. Außerdem wird ausschließlich der Mittellauf der Destillation verwendet, so dass keine Bitterstoffe enthalten sind.

Caol Ila

Die Caol Ila Distillery liegt in einer Bucht am Islay-Sound und wurde 1972 komplett abgerissen und völlig neu aufgebaut. Das Aroma ist rauchig, markant und scharf, der Geschmack ist trotzdem gut ausbalanciert und der Abgang lang anhaltend und schmackhaft.

Clynelish

Die Brände der Clynelish-Distillery werden von Whisky-Kennern sehr geschätzt. Wegen ihres rauchigen Aromas werden sie oft mit den Insel-Bränden (v.a. mit Lagavulin) verglichen. Der Grund für den charakteristischen Geschmack liegt im Seeklima, das die Clynelish-Malts stark beeinflusst.

Cragganmore

Cragganmore ist einer der bekanntesten Speyside-Whiskys, was daran liegt, dass die Distillery zu der Classic-Malt-Serie von United Distillers gehört. Ein guter, solider, harmonischer, aber auch komplexer Brand.

Craigellachie

Dieser Speyside Malt hat eine sehr lange Tradition. Schon vor dem 1. Weltkrieg wurde der Whisky als Single Malt abgefüllt, was zu dieser Zeit eher die Ausnahme war. Vielleicht ist durch diese lange Erfahrung in der Herstellung von Single Malts sein Charakter so komplex.

Dallas Dhu

Die in den nördlichen Highlands gelegene Brennerei wurde 1983 geschlossen. Seit 1992 ist die Destillerie ein Museum. Da schon seit 20 Jahren hier kein Whisky mehr produziert wird, sind die Single Malts sehr selten geworden und haben Sammlercharakter.

Dalmore

Die Dalmore Distillery wurde bereits im Jahr 1839 gegründet und liegt in den nördlichen Highlands. Eine der Pot Stills stammt aus dem Jahr 1884 und verfügt über einen einzigartigen Kupfermantel mit dem der Schwanenhals gekühlt werden kann. Dadurch lässt sich sauberer und intensiver brennen.

Dalwhinnie

Die Dalwhinnie Distillery ist die höchstgelegene Brennerei in Schottland. Sie liegt im zentralen Hochland und bezieht ihr Wasser aus dem Lochan Doire-Uaine, der oberhalb der Schneegrenze liegt. Der Dalwhinnie gehört zur Classic-Malts-Reihe und ist daher weltweit sehr populär.

Deanston

Die Deanston Distillery liegt im zentralen Hochland in der Nähe der Ruinen des bekannten Duane Castle. In den 1980er Jahren war die Brennerei kurzzeitig geschlossen. Seit 1991 wird hier wieder kontinuierlich Whisky produziert.

Drumguish

Diese Distillery ist noch sehr jung. Sie wurde erst 1987 errichtet, die Produktion im Jahr 1990 aufgenommen. Wie der Name schon sagt, liegt die Destillerie, die ihre Whiskys auch unter dem Namen Drumguish vertreibt, in der Speyside-Region.

Edradour

Edradour ist Schottlands kleinste, für viele aber auch die hübscheste Destillerie. Sie liegt im zentralen Hochland und ist sehr traditionell ausgerichtet. Im Jahr 1974 wurde elektrischer Strom eingeführt – sonst gab es die letzten 175 Jahre keine Veränderung! Und diese traditionelle Herstellungsmethode kann man natürlich schmecken.

Glen Albyn

Die Glen Albyn Destillerie liegt in den nördlichen Highlands. Die Whiskys gelten als typische Vertreter der Highland Malts. 1983 wurde die Brennerei geschlossen. Mittlerweile sind die Glen Albyn Malts sehr selten geworden und haben Sammlerwert.

Glen Elgin

Glen Elgin aus der Speyside-Region gehört zu den White Horse Distillers, für deren Blends der Glen Elgin Malt ein sehr wichtiger Bestandteil ist. Seit 1977 werden auch in streng limitierter Menge Single Malts abgefüllt und vertrieben. Die Glen Elgin Brände sind allerdings noch recht unbekannt und gelten als Geheimtipp unter Whisky-Kennern.

Glen Garioch

Die Garioch-Region in den östlichen Highlands ist sehr fruchtbar und gilt als Kornkammer von Aberdeenshire. Die Destillerie besteht aus einem sehr charmanten Ensemble unterschiedlicher Gebäude. Wegen wirtschaftlicher Probleme wurde die Brennerei 1995 still gelegt und wartet seitdem auf einen neuen Käufer.

Glen Grant

Die Glen Grant Distillery aus der Speyside-Region ist mittlerweile weltbekannt, was an der verstärkt eingesetzten Werbung liegt. Um den erhöhten Bedarf zu decken, wurde die Brennkapazität und gleichzeitig auch die Rohbrand-Destillation verbessert. Die Glen Grant Whiskys gelten als erfrischend, leicht, gesellig und inspirierend.

Glen Keith

Die Glen Keith Distillery liegt am Fluss Spey gegenüber der Strathisla Distellery. Die Brennerei ist sehr modern und wird größtenteils von Computern gesteuert. Die Whiskys von Glen Keith werden hauptsächlich zum Blenden von Chivas Regal eingesetzt. Nur ein sehr kleiner Teil wird als Single Malt abgefüllt.

Glen Moray

Die Glen Moray Destillerie liegt am westlichen Zipfel von Elgin in der Speyside-Region. Das Wasser kommt vom Dallas Moor. Obwohl die Glen Moray Whiskys immer sehr geschätzt wurden, gibt es erst 1976 einen eigenen Single Malt.

Glen Scotia

Die Destillerie von Glen Scotia ist eine von zwei heute noch existierender Brennereien auf der Halbinsel Campbeltown. Doch im Gegensatz zur Springbank Distillery ist Glen Scotia derzeit still gelegt und sucht nach einem Käufer. Die Glen Scotia Malts sind sehr selten und stehen bei Whisky-Kennern hoch im Kurs.

Glenburgie

Die Glenburgie Distillery trug ursprünglich den Namen Kionflat. Von 1958 bis 1981 produzierte die in der Speyside-Region gelegene Brennerei zwei unterschiedliche Malttypen. Mittlerweile wird nur noch in klassischen Pot Stills gebrannt. Es sind aber noch einige Brände aus den Lomond-Stills erhältlich. Glenburgie wird nicht vom Erzeuger abgefüllt, die Single Malts sind äußerst selten.

Glendronach

Im Jahr 1960 wurde die Kapazität der im östlichen Hochland gelegenen Glendronach Distillery verdoppelt. Das traditionelle Herstellungsverfahren wurde dabei aber nicht verändert. Der Whisky wird in der Brennerei gelagert. Der Großteil des Whiskys reift in Sherry-Fässern, ein kleinerer Teil lagert in Bourbon-Fässern.

Glendullan

Glendullan war die letzte von sieben Destillerien, die in Dufftown in der Speyside-Region errichtet wurde. Der Glendullan Malt ist das Kernelement der Old-Parr-Blends. Er ist als Single Malt nur sehr schwer erhältlich, da nur eine sehr kleine Menge als Single Malt abgefüllt wird.

Glenfarclas

Glenfarclas bedeutet "Tal des grünen Grases". Und auch heute noch steht die Distillery inmitten grüner Wiesen unterhalb des Ben Rinnes. Von dort erhält die Brennerei auch ihr Quellwasser, das aus geschmolzenem Schnee entsteht und auf seinem Weg ins Tal durch Heidekraut gefiltert wird. Alle Malts werden in Sherryfässern gelagert, von denen sie ihre Geschmacksnoten und Farbe erhalten.

Glenfiddich

Die Glenfiddich Distillery liegt in Dufftown in der Speyside-Region und stellt den weltweit erfolgreichsten Malt Whisky her. Mittlerweile verfügt die Brennerei über 26 (!) Brennblasen, die ein Drittel des gesamten Single-Malt-Markts erzeugen. Trotz der enormen Kapazitäten wird bis heute jeder Arbeitsgang in der Brennerei ausgeführt.

Glengoyne

Glengoyne liegt genau auf der Grenze zwischen Highlands und Lowlands. Obwohl die Brennerei eigentlich in den Lowlands liegt, wird sie aber zu den westlichen Highlands gezählt, weil sie von dort aus das Wasser bezieht. Der Geschmack wird vor allem durch die ausschließliche Lagerung in Sherry-Fässern und durch die Verwendung von ungetorftem Malz bestimmt. Außerdem zählt Glengoyne zu den schönsten Destillerien in Schottland.

Glenkinchie

Die Malts von Glenkinchie gehören zur Classic-Malts-Reihe und verkörpern darin die Lowlands. Durch die Aufnahme zum Classic Malt sind die Glenkinchie Whiskys weit über Schottlands Grenzen hinaus bekannt geworden. 1993 wurde der Malt mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.

Glenlivet

Zusammen mit Glenfiddich ist der Glenlivet der bekannteste Malt Schottlands, der aus der Speyside-Region stammt. Die unterschiedlichen Single Malts gewannen zahlreiche Auszeichnungen und gehören zweifelsohne zu den besten aus dieser Region.

Glenmorangie

Glenmorangie stellt einen der weltweit erfolgreichsten Malts her. In Großbritannien sind die Brände aus der Glenmorangie Distillery sogar Marktführer – noch vor Glenfiddich. Die Glenmorangie Malts erhalten ihr Finish in verschiedenen Holzarten: Derzeit gibt es Malts mit Sherry-Fass-Finish, Port-Fass-Finish, Madeira-Fass-Finish, Rhonewein-Fass-Finish und Claret-Finish.

Glenrothes

Die Single Malts der in der Speyside-Region gelegenen Glenrothes Distillery sind nicht sonderlich bekannt. Das liegt aber nicht etwa an einer schlechten Qualität oder an einem durchschnittlichen Geschmack – das Gegenteil ist der Fall. Die Glenrothes Whiskys sind bei Blendern derart beliebt, dass nahezu die gesamte Produktion zum Blenden verwendet wird.

Glenturret

Die in der Nähe von Crieff im zentralen Hochland gelegene Glenturret Distillery darf sich als die älteste noch in Betrieb befindliche Destillerie nennen. Glenturret liegt sehr idyllisch und ist bei Besuchern die beliebteste Brennerei in Schottland. Pro Jahr kommen rund eine Viertel Million Besucher hierher. Die Malts werden traditionell hergestellt und haben auch schon Auszeichnungen gewonnen.

Highland Park

Dieser Whisky von der im Norden gelegenen Insel Orkney ist weltweit einer der erfolgreichsten Single Malts. Die Destillerie liegt oberhalb der Hauptstadt von Orkney in Kirkwall. Von hier aus kann die gesamte Ortschaft überblickt werden. Von der rauen Landschaft ist der Geschmack der Highland Park Whiskys geprägt.

Imperial

Die Imperial Distillery wurde zu Ehren der englischen Königin Victoria benannt. Im Jahr der Errichtung (1897) hatte Victoria ihr diamantenes Thronjubiläum und trug außerdem noch den Titel "Kaiserin von Indien". Daher wurde die Destillerie "kaiserlich" (imperial) genannt. Die Brennerei liegt in der Speyside-Region, die Malts sind sehr rar.

Inchmurrin

Der Inchmurrin Malt stammt aus der Loch Lomond Distillery, die erst 1965 im zentralen Hochland errichtet wurde. In den Anfangsjahren war der Inchmurrin ein Vatted Malt. Doch seit einiger Zeit verfügt Inchmurrin über genügend eigenen Malt. Seit dieser Zeit ist er auch als sehr seltener Single Malt erhältlich.

Isle of Jura

Obwohl hier schon im 17. jahrhundert illegal Schnaps gebrannt wurde, entstand die heutige Brennerei erst Ende der 1950er Jahre. Das Wasser ist dunkel vom Torf, doch der daraus gewonnene Whisky ist überraschend mild und überhaupt nicht mit den Malts der Nachbarinsel Islay zu vergleichen.

Knockando

Die Knockando Brennerei liegt auf einem Hügel über dem River Spey und bezieht ihr Wasser exklusiv aus der Cardnach-Quelle. Bei Knockando werden Fässer erst dann abgefüllt, wenn der Whisky ausgereift ist. Die Flaschen werden dann mit der Jahrgangsangabe versehen.

Ladyburn

Ladyburn ist ein äußerst seltener Malt. Die Destillerie, die in den Lowlands lag, wurde 1975 geschlossen und 1976 abgerissen. Und auch zuvor wurden nur wenige Whiskys als Single Malt für den amerikanischen Markt abgefüllt, der Rest wurde zum Blenden verwendet.

Lagavulin

Die Lagavulin-Malts, die von der Insel Islay stammen, gehören zur Classic-Malt-Serie von United Distillers und bilden darin die erfolgreichsten Whiskys. Mehrfach ausgezeichnet ist der typische 16-Jährige inzwischen wegen seiner Beliebtheit selten geworden.

Laphroaig

Die mehrfach prämierten Malts von der Laphroaig Distillery, die auf der Insel Islay liegt, sind wegen ihres markanten Geschmacks sehr beliebt. Ein typsicher Männer-Whisky.

Ledaig

Nachdem die Tobermory-Distillery auf der Insel Mull mehrmals wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen wurde, wird erst seit 1990 wieder kontinuierlich destilliert. Die Brennerei hieß zwischenzeitlich Ledaig. Unter diesem Namen erscheint auch noch ein Malt, bei dem - im Gegensatz zum Tobermory-Malt - leicht getorftes Malz verwendet wird.

Linkwood

Die in der Speyside-Region gelegene Linkwood Distillery produzierte im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts bereits über 90.000 Liter pro Jahr. Das war doppelt soviel, wie die Produktion von Glenlivet. Seit dieser Zeit wurde die Destillerie mehrmals behutsam renoviert.

Littlemill

Diese 1772 erbaute Destillerie ist eine der ältesten Schottlands. Obwohl Littlemill in den Lowlands liegt stammt das Wasser aus den Kilpatrick Hills in den Highlands. Obwohl die Brennerei 1988 komplett überholt wurde, wurde die Distillery 1996 abgerissen, weil der Besitzer Konkurs anmeldete. Da der Whisky sehr beliebt ist, wird er bald nicht mehr erhältlich sein.

Loch Lomond

Die Loch Lomond Distillery wurde erst 1965 im zentralen Hochland errichtet. Das Wasser stammt aus dem Fluss Leven ist sehr weich, was für die Whisky-Produktion ein großer Vorteil ist. Aus der Loch Lomond Distillery stammt auch der Malt Inchmurrin.

Macallan

Der aus der Speyside-Region stammende Macallan war seit jeher bei vielen Blendern sehr beliebt. In den 1970ern trat der Single Malt als eigenständiges Produkt seinen Siegeszug auf dem Markt an und gehört seitdem zu den bestverkauften Malts der Welt!

Mannochmore

Die Mannochmore Brennerei aus der Speyside-Region ist ein riesiger, moderner Komplex und hat eine Brennkapazität von stolzen 4,5 Millionen Litern im Jahr. Der Malt wird hauptsächlich zum Blenden der Haig-Whiskys benutzt. Seit 1992 wird aber auch ein Single Malt abgefüllt.

Miltonduff

Die Miltonduff-Malts aus der Speyside-Region sind bis heute wesentlicher Bestandteil der Ballantine-Blends.

Mortlach

Bis 1887 war Mortlach die einzige Destillerie in Dufftown – heute sind es sieben. Der Speyside-Malt wird hauptsächlich für die John-Barr-Blends verwendet. Der Erzeuger bietet aber seit einiger Zeit auch 16 Jahre alte Single Malts an. Außerdem gibt es einige sehr seltene unabhängige Abfüllungen.

North Port

Die North Port Distillery lag im östlichen Hochland. 1983 wurde die Brennerei geschlossen und später abgerissen. Die Malts sind seitdem sehr rar und äußerst schwer zu finden.

Oban

Die Oban Distillery liegt in den westlichen Highlands, direkt am Meer, nicht weit von der Insel Mull entfernt. Daher vereinen die Oban Malts den Charakter der Highlands mit dem der Inseln zu einem sehr komplexen Brand.

Old Pulteney

Die Distillery liegt sehr nördlich in den Highlands an der See. Dadurch haben ihre Brände einen leichten Geschmack einer frischen, leicht salzigen Seebrise.

Port Ellen

Wie alle anderen Brennereien auf der Insel Islay liegt auch die Port Ellen Distillery direkt am Meer, was den Geschmack beeinflusst. Obwohl die Port Ellen Distillery umfangreich modernisiert wurde, wurde sie trotzdem im Jahr 1983 geschlossen und die Produktion eingestellt. Deshalb sind die Port Ellen Whiskys selten geworden.

Rosebank

Wie in den Lowlands üblich, wird der Rosebank Whisky dreifach destilliert. Seit 1993 ist die Brennerei geschlossen und wird voraussichtlich auch nicht wieder in Betrieb genommen. Whisky- Kenner schätzen diesen Malt wegen seiner Ausgewogenheit sehr. Freunde dieses Malts sollten sich einen Vorrat anlegen.

Royal Lochnagar

Die Royal Lochnagar Brände waren seit jeher geschätzt: Im 19. Jahrhundert war die Distillery Hoflieferant von Königin Victoria, die die Brennerei auch einmal persönlich besuchte. In den 1960er Jahren war der Royal Lochnagar sogar der teuerste Whisky Schottlands. Der Royal Lochnagar Malt zeugt von allerhöchster Qualität.

Scapa

Scapa ist eine von zwei Brennereien auf der im Norden gelegenen Insel Orkney (die andere ist Highland Park). Die Distillery ist seit 1994 stillgelegt. Freunde des Scapa-Malts sollten sich deshalb einen Vorrat sichern.

Speyburn

Die Produktion der Speyburn-Destillerie ist mit 9.000 Kisten jährlich vergleichsweise gering. Früher waren die Speyburn-Brände heiß begehrt, da sie nur sehr schwer zu finden waren. Heute überzeugt Speyburn hauptsächlich durch den Geschmack.

Speyside

Diese Distillery ist noch sehr jung. Sie wurde erst 1987 errichtet, die Produktion im Jahr 1990 aufgenommen. Wie der Name schon sagt, liegt die Destillerie, die ihre Whiskys auch unter dem Namen Drumguish vertreibt, in der Speyside-Region.

Springbank

Springbank ist ein Campbeltown Single Malt Whisky mit Kultstatus. In seinem Geschmack spiegelt sich seine Herkunft wider: Campbeltown ist eine Halbinsel und hat sowohl typische Elemente der Highlands, als auch der Inseln.

Strathisla

Die Strathisla-Distillery ist die älteste ununterbrochene Brennerei Schottlands. Nach wie vor ist Strathisla eine kleine, schöne und sehr traditionelle Destillerie in der Speyside-Region.

Strathmill

Die Malts von Strathmill, eine Brennerei in der Speyside-Region, sind sehr selten und nur als unabhängige Abfüllungen erhältlich. Der Großteil der Produktion fließt in die Blends von Justerini & Brooks.

Suntory

Die japanische Whiskyproduktion von Suntory, einem der größten Alkoholproduzenten in Japan, begann 1923. Heute nimmt die Whiskyherstellung Suntorys ca. 60 Prozent des Marktanteils in Japan ein. In Deutschland werden die Whiskys von Suntory mittlerweile immer bekannter und beliebter.

Talisker

Die Talisker-Distillery ist die einzige Brennerei auf der Insel Skye. Sie hat fünf Stills, mit denen bis 1928 dreifach destilliert wurde. Das Wasser der Quelle ist rotbraun. Ein ausgewogener maskuliner Whisky.

Tamdhu

Die Tamdhu-Distillery ist die einzige Speyside- Brennerei, die eigenen Gerstenanbau betreibt. Der Tamdhu-Malt ist übrigens ein wesentlicher Bestandteil des sich gut verkaufenden The Famous Grouse-Blends.

Tamnavulin

Obwohl der Name "Livet" oft verwendet wird, so ist die Tamnavulin-Destillerie die einzige, die auch am Ufer des Livet liegt. Außerdem ist diese Distellery die modernste in der gesamten Speyside-Region. Der gälische Name Tamnavulin bedeutet übrigens "Mühle auf dem Hügel". Die Mühle hinter der Brennerei ist heute ein Besucherzentrum.

Teaninich

Seit 1992 gibt es bei Teaninich auch einen 10jährigen Single Malt. Alle übrigen Brände werden ausschließlich zum Blenden benutzt.

Tobermory

Nachdem die Tobermory-Distillery auf der Insel Mull mehrmals wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten geschlossen wurde, wird erst seit 1990 wieder kontinuierlich destilliert. Die Brennerei hieß zwischenzeitlich Ledaig. Unter diesem Namen erscheint auch noch ein Malt, bei dem - im Gegensatz zum Tobermory-Malt - leicht getorftes Malz verwendet wird.

Tomatin

Die mittlerweile größte Destillerie Schottlands wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Wegen Probleme, die der 2. Weltkrieg mit sich brachte, konnte die Produktion erst in den 50er Jahren wieder aufgenommen werden. Mittlerweile verfügt die Brennerei über eine Produktionskapazität von 12 Millionen Liter im Jahr.

Tormore

Tomintoul ist zwar der höchste Ort der Highlands (zu denen auch die Speyside-Region geografisch gehört), allerdings liegt die Tomintoul- Distillery etwas unterhalb der Ortschaft. Deshalb ist die höchstgelegendste Brennerei die Dalwhinnie-Distillery.

Tormore

Tormore war die erste neuerrichtete Speyside- Distillery im 20. Jahrhundert. Seit dieser Zeit gilt der Tormore Malt als einer der typischen Vertreter dieser Region.

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